Mit diesen Punkten möchten wir aufzeigen für was wir stehen und was wir in Deutschland ändern möchten.

I. Unser Prinzip

HALLO MEINUNG ist ein parteiloses Bürgerforum, das sich für eine volksnahe Politik einsetzt. Unser Prinzip leitet sich daher direkt aus unserem Grundgesetz, genauer: aus Artikel 20 (2) GG ab. Dort heißt es:

„Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.“

II. Staat und Gesellschaft

Die freiheitlich-demokratische Grundordnung ist unser Staatsmodell. Der Wille, sie gegenreligiösen und politischen Extremismus von Links und Rechts zu verteidigen, ist der Kern der wehrhaften Demokratie. Jeder Mensch gestaltet sein Leben in Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Dazu gehört die uneingeschränkte Gleichberechtigung vonMännern und Frauen. Eine der Freiheit dienende Sicherheit, ein gerechtes und transparentes Steuersystem und der Wille, die Freiheitsrechte des anderen zu akzeptieren, sind die Voraussetzungen für eine freie Gesellschaft. Die Ausgestaltung der persönlichen Freiheit findet ihre Schranken in den Freiheitsrechten anderer.  Toleranz begründet sich auf Gegenseitigkeit.
„Gerechtigkeit“ heißt „Chancengerechtigkeit“. Jeder Mensch, insbesondere jedes Kind muss Zugang zu Bildung und damit die Möglichkeit zu individueller Entwicklung bekommen.

III. Demokratie und politische Teilhabe

Wir stehen für die parlamentarische Demokratie. Eine stabile Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürger an den demokratischen Prozessen. Die Mehrheitsverhältnisse, ermittelt durch freie, gleiche und geheime Wahlen, legitimieren das Handeln von Regierung und Parlament. Sie sollen durch Volksentscheide, auch auf Bundesebene, ergänzt werden. HALLO MEINUNG setzt sich dafür ein, dass neben der politischen Führung auch die Inhaber anderer Schlüsselfunktionen durch das Volk gewählt werden (z.B. in Polizei und Justiz).

IV. Innere Sicherheit und Justiz

Sicherheit ist die Grundvoraussetzung für Freiheit, ein friedliches Zusammenleben der Menschen und eine offene Gesellschaft. Konsequente und zügige Strafverfolgung im Interesse der gesetzestreuen Bürger ist sicherzustellen. Polizei und Sicherheitsbehörden müssen die rechtlichen, technischen und personellen Ressourcen bekommen, um diese Aufgabe, insbesondere in der Terrorabwehr zu lösen. Sie verdienen unser Vertrauen und unsere Anerkennung.
Das Vertrauen der Bevölkerung gegenüber Justiz und Rechtsstaat muss wiederhergestellt werden. „Urteil im Namen des Volkes“ darf keine leere Floskel sein.

V. Bildung und Forschung

Bildung im Sinne von Wissensvermittlung, aber auch im Sinne von Kultur und Humanismus ist die Grundlage von Fortschritt. Deutschland muss wieder eine Führungsrolle in Bildung, Wissenschaft und Forschung einnehmen. Pädagogische Experimente zu Lasten von Lehrern und Schülern müssen beendet werden.

VI. Zuwanderung und Asyl

Zuwanderung braucht gesetzlich festgelegte Grenzen und Regeln. Unbegrenzte und unkontrollierte Zuwanderung ist unverantwortlich. Der Staat allein entscheidet auf der Grundlage eines Einwanderungsgesetzes unter Berücksichtigung internationaler Abkommen darüber, wer in unser Land einreisen und hierbleiben darf. Zwangsheirat, Gesichtsverhüllung, Polygamie u. ä. haben keinen Platz in Deutschland. Wer nicht willens und bereit ist, die deutsche Leitkultur für sich anzunehmen, wer erhebliche Straftaten begeht oder die Organe des Staates missachtet, muss das Land verlassen.

VII. Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik (ASE)

Die ASE ist mit einer gemeinsamen Strategie zu versehen, die sich für die Achtung der Menschenrechte einsetzt, die deutschen und europäische Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen berücksichtigt und die Notwendigkeit einer tatsächlichen Entwicklung der Staaten Afrikas im Blick hat.
Deutschland muss wieder zu einem verlässlichen Partner in Europa und in der NATO werden. Dazu gehört eine moderne und leistungsfähige Bundeswehr. Die deutsch-amerikanische Freundschaft wird nicht zur Disposition gestellt; das Verhältnis zu Russland muss auf Vertrauen und Kooperation beruhen.

VIII. Soziale Marktwirtschaft als Richtschnur für Arbeits-, Sozial-, Wirtschaftspolitik

Der Wohlstand Deutschlands beruht auf der Leistungsfähigkeit und der Leistungsbereitschaft seiner Bürger. Leistung muss sich lohnen – jede Arbeit verdientRespekt und muss eine angemessene Beteiligung am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Wer trotz aller Anstrengung aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen oder schicksalhaften Entwicklungen nicht in der Lage ist, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, wird durch die Solidargemeinschaft unterstützt. Wer seine Freiheitsrechte dazu nutzt, sich der Leistungsgesellschaft zu entziehen, muss im Sinne der Eigenverantwortlichkeit auch bereit sein, die Konsequenzen seines Handelns zu tragen.
Wirtschaftliche Dynamik darf nicht durch Überregulierung und Bürokratie behindert werden. Unternehmertum und die Übernahme von Verantwortung muss gefördert werden.

IX. Deutschland in Europa

Die Europäische Union als vielfältige Gemeinschaft von Nationen und Kulturen garantiert Freundschaft und gegenseitiges Vertrauen. Wir verstehen uns als Partner und nutzen die Größe und Kraft Deutschlands, um Europa so zu entwickeln, dass der friedenserhaltende Charakter erhalten bleibt. Dazu gehört freier Handel und freie Wahl des Arbeitsplatzes; nicht jedoch Einwanderung in und Ausnutzung von Sozialsystemen, die Vernichtung von Altersrückstellungen durch Nullzinspolitik oder die Haftung für Staatsverschuldung. Die grundsätzliche Verantwortung für das Wohl und Wehe ihrer Bürger verbleibt bei den Regierungen der Mitgliedsländer und darf nicht an Brüssel delegiert werden.

X. Naturschutz und Energie

Die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen, die Schönheit unserer Landschaften und der Erhalt der natürlichen Vielfalt sind eine Herzensangelegenheit jedes bürgerlich gesonnenen Menschen. Um dies in Einklang zu bringen mit dem Streben nach Wohlstand setzen wir auf technologischen Fortschritt und Vernunft; nicht jedoch auf Ideologie, Panikmache, Verbote oder Besteuerung.

XI. Familie

Familie ist der Kern der Gesellschaft und ist zu schützen. Das Erziehungsrecht und Pflicht der Eltern ist zu erhalten, so wie im Grundgesetz vorgesehen, ohne eine "staatliche Lufthoheit über den Kinderbetten" und ohne "Gender-Gaga"-Einschränkung durch " die Aufnahme sog. neuer Kinderrechte" ins Grundgesetz.
Eine gerechte/faire Wahlfreiheit der Eltern zwischen Erziehungsarbeit und Berufstätigkeit soll geschaffen werden auch in der Anerkennung der Erziehungsarbeit in der Rente. Steuer- und Abgabenlast müssen gesenkt werden. Es muss wieder möglich sein, dass ein Elternteil zu Hause bleiben kann.

XII. Medien

Wir alle wollen gehört werden. Denn wir alle haben was zu sagen, wir haben alle etwas erlebt. Es sind vor allem Erfahrungen, Erlebnisse, Beobachtungen und Geschichten, die man miteinander teilt, die im Austausch das Wesen der Demokratie ausmachen. Dabei müssen diese Geschichten nicht einmal gemeinsam erlebt worden sein. Schon das wertschätzende Austauschen von persönlichen Sorgen, Erfahrungen und Erlebnissen trägt dazu bei, sich anders und neu kennenzulernen, einen Diskurs zu eröffnen. Denn persönliche Geschichten transportieren stets auch einen Abgleich von (Organisations-)Kultur, Verständnis und gelebten Werten. Jede(r) hat (s)eine Story.

Mit unseren eigenen Medien – Online, Radio und Video schaffen wir diese Möglichkeit.

XIII. Gesundheitswesen

1) HALLO MEINUNG weist auf eine dramatische Zunahme der Leistungsempfänger im Gesundheitswesen durch den demographischen Faktor sowie die Zuwanderung hin.
Im Jahr 2030 besteht die Bevölkerung zu mehr als 1/4 aus Rentnern. Das hat eine enorme Auswirkung auf das Gesundheitswesen und die Gesellschaft insgesamt, auf die wir heute nur unzureichend vorbereitet sind.

2) HALLO MEINUNG ist Stimme aller Leistungsträger im Gesundheitssektor.
Die dort greifbaren Probleme sollen uneingeschränkt beim Namen genannt werden können.
Wichtige gesundheitspolitische Fehlentwicklungen wie fehlgeleitete Leistungsanreize oder rein wirtschaftliches Kalkül zur Gewinnmaximierung im Gesundheitswesen müssen offengelegt und einer grundlegenden Reform zugeführt werden.

3) HALLO MEINUNG unterstützt ein frühzeitiges Einbinden einer Gesundheitserziehung in allen Schulen. Dies sollte im Unterricht zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen, gesunder Lebensführung, Ernährung, Sport, Bewegung und Konfliktlösungsstrategien im Lehrplan verankert werden. Dadurch soll bereits im Kindesalter eine Vermeidung von Erkrankungen und Gewaltentwicklung erreicht werden.

4) HALLO MEINUNG unterstützt ein gesellschaftliches Engagement von Erwachsenen sowie Jugendlichen im Pflegedienst insbesondere für alte Menschen, Kranke, Menschen mit Behinderung und bei der Pflege von unheilbar kranken Menschen.

5) HALLO MEINUNG möchte eine Fehleroffenheit und ein Fehlerbewusstsein im Gesundheitswesen durch eine konstruktive, nicht anklagende Fehleranalyse stärken und so zu einer zukünftigen Fehlervermeidung beitragen.